Aktuelle Projekte

Capricorn – Tier Impfstoffe

Aus genetischer Sicht ist das Schwein dem Menschen näher, als man gemeinhin denkt. Und das hat zur Folge, dass beide Spezies quasi vom selben Erreger bedroht werden können, was bei Influenza (Virus-Grippe) auch der Fall ist. Also liegt es nahe, dass man dieselben Ansätze zum Schutz beider Spezies verfolgt.

Einer unserer Kunden hat die strategische Entscheidung gefällt, im Segment Tiergesundheit, speziell Tier-Impfstoffe, tätig zu werden. In einem ersten Schritt hat der neue Leiter der Abteilung das Forschungsumfeld sondiert und schnell war die Verbindung zu Capricorn hergestellt, wo Prof.Dr.med. Andrej Egorov bis dato beratend für virologische Fragestellungen tätig war.

Prof. Egorov ist ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Influenza Virologie und Herstellung von lebend-attenuierten Influenza Impfstoffen. Und die Möglichkeit, seine Erkenntnisse zum Schutz der globalen Schweine Population einsetzen zu können, reizte ihn außerordentlich! Denn schließlich ist das Schwein auch ein sogenanntes Reservoir für Grippeviren und spielt als solches eine entscheidende Rolle bei der Übertragung von Grippe auf den Menschen.

Form follows function.

Nach diesem Motto wurden kurzfristig geeignete Strukturen für die Zusammenarbeit geschaffen und die Impfstoffentwicklung wird jetzt unter anderem in Labors der Firma Capricorn in Tulln, Niederösterreich, durchgeführt. Und sollte der Impfstoff die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen, so sind noch weitere Kombinationsimpfstoffe auf derselben Basis denkbar.
Sogar eine Anwendung im Humanbereich wäre denkbar.

Capricorn – Niedermolekularer Wirkstoff gegen RSV

Das Problem:

Das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein verbreitetes Virus, das ähnlich der Influenza (Virus-grippe) bei Erwachsenen und vor allem älteren, gesunden Kindern zu Erkältungssymptomen führt. Es kann jedoch bei Kleinkindern, insbesondere bei bestimmten Risikogruppen, und bei älteren Menschen viel schwerwiegender sein. Zur Behandlung der RSV-Infektion bei Kindern und Senioren sind derzeit keine wirksamen antivirale Behandlungen und vorbeugende Impfstoffe verfügbar.

Die Lösung:

Ein niedermolekulares Medikament, das eine geringere Toxizität als Ribavirin aufweist und die durch RSV-Infektion verursachte Lungenentzündung und den Tod bei Kindern und älteren Menschen verhindern kann. Das Medikament muss u.a. für die Behandlung auf dem Höhepunkt der Infektion geeignet sein. Das Molekül XC221 zeigte dies in präklinischen Studien mit Mäusen und vor allem Baumwollratten, die als ideales Tiermodell zur Bewertung von Medikamenten gegen RSV gelten. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Infoblatt.

Die Rolle Capricorns:

Das Molekül stammt aus der Russischen Föderation, wo es sich derzeit in Phase II der klinischen Entwicklung befindet. Wir kümmern uns um die klinische und regulatorische Entwicklung für Europa, die USA und andere wichtige Pharmamärkte. Dafür arbeiten wir mit renommierten Spezialisten auf dem Gebiet der klinischen und regulatorischen Entwicklung sowie der Wirkstoffentwicklung und -herstellung zusammen.
Darüber hinaus stellen wir Kontakte zu potenziellen Investoren und strategische Partner her.
Weiterführende Informationen finden Sie auf dem entsprechenden Informationsblatt bzw. kontaktieren Sie uns bitte unter office@capricorn-consilium.com

GPN Vaccines Ltd., Australia – Universeller Pneumokokken Impfstoff

Das Problem:

Streptococcus pneumoniae verursacht Lungenentzündung, Bakteriämie, Meningitis und Otitis media und ist jedes Jahr für 1-2 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich, wodurch mehr Kinder getötet werden als durch AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Ein Pneumokokken-Polysaccharid-Protein-Konjugat-Impfstoff (Prevenar®), der von Pfizer verkauft wird, hat sich zu einem „Blockbuster“ mit einem Jahresumsatz von über 6,3 Milliarden US-Dollar entwickelt. Trotz seines Erfolges hat Prevnar-13 (die fortschrittlichste Version von Prevenar®) einen Nachteil: seine eingeschränkte Serotypenabdeckung. Der Impfstoff bietet zwar Schutz vor 13 der 98 bekannten Serotypen von S. pneumoniae), aber der zunehmenden Prävalenz der verbleibenden 85 Serotypen hat er nichts entgegenzusetzen. Das Center for Disease Control(CDC) in den USA hat berichtet, dass 75% bis 80% der Fälle einer invasiven Pneumokokken Erkrankung nunmehr durch Serotypen verursacht werden, die in Prevnar-13 nicht vorhanden sind. Daher besteht ein ungedeckter Bedarf und ein weltweiter Markt für einen Impfstoff, der gegen alle Pneumokokken unabhängig vom Serotyp schützen kann.

Die Lösung:

Die GPN Vaccines-Technologie ist ein proprietärer S. pneumoniae Stamm, der kein Kapselpolysaccharid enthält, nicht krankheitserregend und sicher in der Handhabung ist. Die Bakterien werden mit hochenergetischen Photonen (Gammastrahlen) inaktiviert. Damit entsteht ein Pneumokokken-Impfstoff, der aus dem kompletten, inaktivierten Bakterium besteht, unter dem Namen „Gamma-PN“® entwickelt wird und die Hauptnachteile von Prevnar-13 überwindet.

Martin Goetting wurde bei der Gründung von GPN Vaccinesim September 2017 zum Direktor von ernannt.

Weiterführende Informationen finden Sie auf dem entsprechenden Informationsblatt oder wenden Sie sich an Martin Goetting unter martin@gpnvaccines.com oder besuchen Sie die GPN VaccinesWebpage unter www.gpnvaccines.com

Vacthera GmbH – Universeller Influenza Impfstoff

Das Problem:

Globale Influenza-Epidemien treten saisonal und typischerweise während der jeweiligen Wintersaison der nördlichen und südlichen Hemisphäre auf. Nach Schätzungen der WHO gibt es jährlich 3 bis 5 Millionen Fälle von schweren Influenza-Infektionen mit weltweit 250.000 bis 500.000 Todesfällen. Das Wiederauftreten eines pandemischen H1N1-Stammes im Jahr 2009 und das Auftreten von hoch pathogenen sogenannten Vogelgrippe-Influenzaviren des Typs H5N1 und H7N9 haben bestätigt, dass Influenza bis heute eine globale Bedrohung darstellt.
Heutige Influenza-Impfstoffe haben keine schützende Wirkung bei Erkrankung durch andere Subtypen des Influenza-Virus, die aufgrund einer antigenen Verschiebung (shift) oder einer Abweichung (drift) des Virus auftreten. Daher muss der aktuelle Impfstoff 3-4 virale Subtypen enthalten, um eine breitere Abdeckung sicherzustellen. Aufgrund ständiger antigener Veränderungen des Virus müssen heutige Impfstoffe jedes Jahr neu formuliert werden, was erhebliche wirtschaftliche Belastungen verursacht und teilweise Produktengpässe verursacht, falls ein Stamm Probleme in der Produktion verursacht. Hinzu kommt, dass eine ungenaue Vorhersage der jährlich zirkulierenden Stämme zu einer geringen Wirksamkeit des Impfstoffes führen.

Die Lösung:

VTH201 ist ein universeller Influenza-Impfstoff, der einen wirksamen Schutz gegen verschiedene Influenza-Typen und -Untertypen ermöglicht. Er basiert auf der patentierten Plattformtechnologie von Vacthera, die die Generierung genetisch veränderter Influenzaviren ermöglicht. Am wichtigsten ist jedoch, dass eine neu entwickelte Reinigungsmethode während des Produktionsprozesses hohe Virusausbeute gewährleistet. Die Vorteile im Überblick:

  • Keine jährliche Aktualisierung und Neuherstellung des Impfstoffes erforderlich
  • Keine jährliche Wiederimpfung notwendig. Auffrischimpfungen könnten nach 3, 5 oder mehr Jahren erfolgen.
  • Impfstoff besteht aus 1 Stamm (im Vergleich zu 3-4 bei herkömmlichen Impfstoffen)
  • Schutz auch vor unbekannten, aufkommenden Viren einschließlich pandemischen Viren
  • Bevorratung zur Anwendung bei Pandemien möglich
  • Effiziente Produktionstechnologie mit hoher Ausbeute
  • Schmerzfreie intranasale Anwendung

Martin Götting ist derzeit faktisch als CEO für Vacthera tätig.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsblatt oder kontaktieren Sie Martin Götting unter martin.goetting@vacthera.com oder besuchen Sie Vacthera unter www.vacthera.com

Vacthera GmbH – Onkolytisches Influenza Virus

Das Problem:

Gastrointestinale (GI) Krebserkrankungen weisen immer noch eine Gesamtmortalität von 40-50% auf, weshalb permanent an neuartigen Behandlungsmöglichkeiten geforscht wird. Vacthera konzentriert sich im ersten Schritt auf folgende Krebsarten:

  • Darmkrebs: ca. 447.000 neue Fälle / Jahr in Europa, weltweit dritthäufigste Krebsart
  • Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs: ca. 45.000 neue Fälle / Jahr Europa
  • Cholangiozelluläres Karzinom: ca. 20.000 neue Fälle pro Jahr in Europa

Andere solide Tumore können ebenfalls mit dem neuartigen onkolytischen Influenza Virus therapiert werden, da das Virus nicht tumorspezifisch ist und sowohl intratumoral als auch i.v. verabreicht werden kann.

Die Lösung:

Die onkolytische Virustherapie hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der Immuntherapie entwickelt. Viren, die zur Replikation im Tumor entwickelt wurden, induzieren einen immunogenen Zelltod und stimulierten eine Antitumor-Immunantwort. Mehrere Studien haben gezeigt, dass onkolytische Viren die Wirkung von Checkpoint-Inhibitoren, die derzeit die vielversprechendste Immuntherapie bei soliden Krebserkrankungen sind, sinnvoll unterstützen. Die Gründer von Vacthera haben den ersten Prototyp des onkolytischen Influenza-Virus entwickelt. Vactheras Kandidat OncoFluVec (VTH202) ist ein optimiertes onkolytisches Influenzavirus, das in der Klinik verwendet werden soll. Es bietet folgende Vorteile:

  • Sehr gute Behandlungserfolge aufgrund der Eigenschaft des Influenzavirusvektors, die Ausschüttung von Interferon zu induzieren.
  • Verbesserte Wirksamkeit durch Expression eines bakteriellen Transgens als Booster der antitumoralen Wirkung
  • Hohes Sicherheitsprofil
  • Effiziente Produktionstechnologie mit hohen Ausbeuten

Martin Götting ist derzeit faktisch als CEO für Vacthera tätig.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsblatt oder kontaktieren Sie Martin Götting unter martin.goetting@vacthera.com oder besuchen Sie Vacthera unter www.vacthera.com

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